Dänemark

Landschaftlich ist Dänemark durch eiszeitliche Vergletscherungen geprägt. Als Landschaftstypen dominieren Ostjütland mit seinen Eiszeitmoränen und die durch flache Sanderflächen bestimmte Landschaft Westjütlands. Die Ostseeküste Dänemarks ist sehr formenreich und reicht in Form von Meeresbuchten, den sogenannten Förden, weit ins Landesinnere hinein.

Abseits des Festlandes finden sich die dänischen Inseln, von denen die größten Seeland, Vendsyssel-Thy und Fünen sind. Touristisch bekannt ist auch die Insel Bornholm – sie besteht als einzige Insel Dänemarks nicht aus eiszeitlichen Ablagerungen, sondern aus Granit, Schiefer und Sandstein.

Drei Weltkulturerbestätten finden sich in Dänemark: der Dom zu Roskilde als älteste Backsteingotik-Kirche des Landes, die im Renaissancestil erbaute Festung Schloss Kronborg auf Seeland und schließlich die Runensteine von Jelling, die Mitte des 10. Jahrhunderts entstanden sind.

Das dänische Klima ist moderat. Im Osten ist die Niederschlagsmenge für mitteleuropäische Verhältnisse mit 500 bis 600 mm sehr niedrig, im Westen liegt sie mit 700 bis 800 mm nur geringfügig darüber. Die Sommertemperaturen liegen tagsüber im Bereich von 16° C (Nordsee) beziehungsweise 18° C (Seeland), die Wassertemperatur beträgt etwa 17° C. Nachts liegen die Temperaturen meist bei etwa 13° C. Die Wintertemperaturen bewegen sich landesweit im Bereich zwischen 2° C tagsüber und -3° C nachts, für das Wasser gelten 3°C.